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Global denken – lokal handeln

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Gesellschaft, Politik & Umwelt

Nachhaltig leben

Global denken – lokal handeln

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In dieser 30minütigen Veranstaltung werden zwei neue Kurse vorgestellt: Ein analytischer Vortrag zum aktuellen Stand der nachhaltigen Landwirtschaft in Baden-Württemberg auf Grundlage agrarökologischer Ansätze sowie ein praxisorientierter Kurs zur Entwicklung einer eigenen Nachhaltigkeitsstrategie. Neben einem kurzen Einblick in beide Themen erhalten Sie erste Impulse und Beispiele, die zeigen, wie sich systemische Zusammenhänge verstehen und auf das eigene Handeln übertragen lassen.

Dieses Schnupperangebot ist Teil der Kurstasting-Woche vom 14. bis zum 18.09.2026. Mit der Kurstasting-Flatrate können Sie für einmalig 20,00 € an bis zu 20 Online-Schnupperkursen teilnehmen.
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Dozent*in: Maria Seiter
Kurs-Nr.: 262-17000
Sa 26.09.2026
14:00–16:00 Uhr, 1 Termin(e)
Treffpunkt: Eingang der Johanneskirche am Feuersee, Gutenbergstr. 11, 70176 Stuttgart
8,00 €
Bei einer zweistündigen interaktiven Tour durch die Stuttgarter Innenstadt erfahren Sie an sechs Stationen Wissenswertes und Kurioses rund um unser Lebenselixier „Kaffee“: Wie wird er angebaut, wieviel „Frau“ steckt darin, inwiefern spielen Klimawandel, Börsenkurse, Siegel, Gerechtigkeitsfragen und sogar unser Sparschwein eine Rolle?
In Zusammenarbeit mit Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg e.V.
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Dozent*in: Bettina Hess
Kurs-Nr.: 262-17001
Citizen Science stellt einen zunehmend bedeutenden Ansatz für das Monitoring der biologischen Vielfalt dar, da sie die Erhebung großräumiger und langfristiger Datensätze ermöglicht. Im Rahmen von MonViA (dem Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften) kommen Citizen-Science-Ansätze insbesondere bei der bundesweiten Erfassung von Wildbienen sowie weiteren Insektengruppen in Agrarlandschaften zum Einsatz. Dabei setzen die Projekte sowohl auf traditionelle Erfassungsmethoden als auch auf neu entwickelte automatische Systeme. Die systematische Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern, die Anwendung standardisierter Erhebungsmethoden sowie die Umsetzung geeigneter Validierungs- und Schulungskonzepte ermöglichen die Generierung einer belastbaren Datengrundlage zum Zustand und zur Entwicklung von Wildbienen und anderen Insekten in Agrarlandschaften sowie, in Kombination mit Landnutzungs- und Landschaftsdaten, die Identifikation der Faktoren, die ihre Bestände beeinflussen. Gleichzeitig fördern die vorgestellten Citizen-Science-Projekte den Wissenstransfer und die gesellschaftliche Sensibilisierung für Biodiversitätsverluste in Agrarlandschaften. Die gewonnenen Erkenntnisse leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur evidenzbasierten Politikberatung im Bereich des Biodiversitätsschutzes und der nachhaltigen Agrarpolitik.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Dr. Demetra Rakosy promovierte an der Universität Wien zur Bestäubungsökologie von wildbienenbestäubten Orchideen. Danach war Sie am Helmholz-Zentrum für Umweltforschung tätig, mit Schwerpunkt auf den Einfluss von Landnutzungsänderung auf Pflanzen-Bestäuber Interaktionen in Europa. Seit 2024 leitet sie am Thünen Institut für Biodiversität, Braunschweig, die AG Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften.

Dr. Annette Herz promovierte in Forstentomologie zur Bedeutung von natürlichen Gegenspielern bei der Regulierung von Forstschädlingen. Sie ist seit mehr als 25 Jahren, aktuell leitend im Bereich „Nützlinge und funktionelle Biodiversität“ am Institut für biologischen Pflanzenschutz des Julius Kühn-Institutes (Standort Dossenheim) tätig. Forschungsschwerpunkte sind die Charakterisierung, Förderung und Verwendung von Nützlingen im Biologischen Pflanzenschutz mit dem Fokus auf den hymenopteren Parasitoiden und den Schwebfliegen, die Ausarbeitung von agrarökologischen Methoden zur ihrer Förderung und Entwicklung von Verfahren zum Einsatz von Nützlingen gegen invasive und neuartige Schädlinge. Seit 2026 ist sie Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie.
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Dozent*in: Dozent*innen Team
Kurs-Nr.: 262-17003
Do 15.10.2026
18:00–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Digitaler Lernort
gebührenfrei
Seit April 2014 koordinieren das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) gemeinsam die „Landesweite Artenkartierung – Amphibien und Reptilien“ in Baden-Württemberg, unterstützt von Naturschutzverbänden und zahlreichen ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierern. Ziel des Projekts ist die systematische Erfassung der Verbreitung von Amphibien- und Reptilienarten in einem landesweiten 5 × 5 km-Raster. Im Fokus stehen insbesondere Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, für die regelmäßig Daten zum Erhaltungszustand an die Europäische Union berichtet werden müssen; seit 2025 werden zusätzlich Begleitarten systematisch berücksichtigt. Alle Beobachtungen werden über ein Online-Portal gemeldet und bilden eine wichtige Grundlage für Naturschutz, Planung und Biodiversitätsforschung in Baden-Württemberg.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Nadine Hammerschmidt studierte Biologie an der Uni Hohenheim, danach freie Mitarbeit bei Gutachterbüros, Diplomarbeit über Mauereidechsen bei Büro Lauffer in Offenburg, Volontariat am SMNS-Herpetologie, seit 2014 LAK Projektkoordinatorin am SMNS.

Beatrice Kämpf studierte Master Biodiversität und Umweltbildung an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe, Forschungsprojekt Neotene Teichmolche. Weiterhin studentische Mitarbeit bei Gutachterbüros. Seit August 2023 bei der LUBW im Sachgebiet 25.1 Artenschutz – zuständig für LAK Amphibien und Reptilien, Libellen und Invasive Arten
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Dozent*in: Dozent*innen Team
Kurs-Nr.: 262-17004
Do 22.10.2026
18:00–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Digitaler Lernort
gebührenfrei
Die internationalen Citizen-Science-Plattformen iNaturalist und Observation.org haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen Instrument zur digitalen Erfassung der globalen Biodiversität entwickelt. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Funktion beider Plattformen, die Verwendung mobiler Apps und das Potenzial KI-gestützter Bestimmung. Chancen, Grenzen und mögliche Anwendungen beider Plattformen in Forschung, Naturschutz und Bildung werden diskutiert.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Alexander Franzen studiert aktuell im Master-Programm Biodiversity: Ecology, Evolution & Conservation an der Georg-August-Universität Göttingen. Neben dem Studium beteiligt er sich an verschiedenen Rote Listen- und Atlas-Projekten und engagiert sich als ehrenamtlicher Validator bei Observation.org. Seine Master-Arbeit beschäftigt sich mit den Effekten von Klima- und Landnutzungswandel auf die Biodiversität in der Steppe Kasachstans.
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Kurs-Nr.: 262-17005
Do 29.10.2026
18:00–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Digitaler Lernort
gebührenfrei
Seit 2013 besteht die Möglichkeit, Beobachtungen von Tieren aus Baden-Württemberg einfach und unkompliziert über die „Meldeplattformen“ der Naturschutzverwaltung zu übermitteln und somit einen wertvollen Beitrag zur Naturforschung und zum Naturschutz zu leisten. Für welche Arten welcher Datenschatz über die Jahre aufgebaut wurde und welche technischen Entwicklungen und Funktionen hierfür zur Verfügung stehen, wird vorgestellt.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Petra Groß: Die Biologin ist seit 2012 bei der LUBW tätig und beschäftigt sich u.a. mit den Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit im Referat Artenschutz, Landschaftsplanung. Die fachliche Betreuung der Meldeplattformen ist dabei ein Bestandteil ihrer Tätigkeit.

Iris Leichtweiß: Als Diplom-Kauffrau mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik ist Frau Leichtweiß nach verschiedenen Stationen in der Softwareindustrie seit 2021 als Projektleiterin in der LUBW Umweltinformatik tätig und steuert Projekte zu Umweltportalen und der Meine Umwelt App, bei beiden Auftritten ist die Artenmeldeplattform integraler Bestandteil.
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Dozent*in: Dozent*innen Team
Kurs-Nr.: 262-17006
Das ehrenamtliche Vogelmonitoring in Deutschland bildet eine zentrale Säule für die Erfassung von Bestandsentwicklungen, die Bewertung des Zustands der biologischen Vielfalt und die Erfüllung nationaler wie internationaler Berichtspflichten im Naturschutz. Der Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V. (DDA) koordiniert hierzu ein bundesweit einzigartiges, mehrstufiges Monitoring-System, das systematische Erfassungsprogramme mit großskaligen Citizen-Science-Daten verknüpft. Kernprogramme sind das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB), seltener Brutvögel (MsB), rastender Wasservögel (MrW) sowie der Brutvogelatlas ADEBAR. Ergänzt werden diese durch das Vogelmonitoring in Schutzgebieten (VM-S) und durch Gelegenheitsbeobachtungen über die Meldeplattform ornitho.de, die inzwischen mehr als 107 Millionen Beobachtungen von über 60.000 registrierten Nutzerinnen und Nutzern umfasst. Insgesamt engagieren sich mehrere tausend Ehrenamtliche bundesweit in standardisierten Monitoringsprogrammen.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Dr. Tobias Erik Reiners ist seit 2024 hauptamtlicher Vorstandsvorsitzender des Dachverbands Deutscher Avifaunisten e.V. (DDA). Der promovierte Biologe war vor seiner Tätigkeit beim DDA 13 Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Senckenberg Forschungsinstitut in der Abteilung Fließgewässerökologie und Naturschutz tätig. Dort befasste er sich unter anderem mit der Naturschutzgenetik von Feldhamster, Luchs, Wildkatze, Wolf und Braunbär. Ehrenamtlich engagiert sich Dr. Reiners seit seinem Studium in der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON), deren ehrenamtlicher Vorsitzender er von 2019 bis 2024 war.
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Kurs-Nr.: 262-17007
Do 12.11.2026
18:00–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Digitaler Lernort
gebührenfrei
Wie gelangte eine mediterrane Ameisenart in die Gärten Baden-Württembergs? Die Große Drüsenameise wurde wahrscheinlich in der Erde von Topfpflanzen importiert und ist mittlerweile weit verbreitet, möglicherweise begünstigt durch ein wärmeres und trockeneres Klima. Mit ihren riesigen Superkolonien kann sie die Biodiversität und menschliche Infrastrukturen beeinträchtigen. Im Tapinoma-Forschungsprojekt überprüfen wir diese Hypothesen durch eine Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen, Wissenschaftler*innen und Pädagog*innen. Ein Beispiel, wie Citizen Science dazu beiträgt, drängende Umweltprobleme zu verstehen.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Amelie Höcherl hat Biologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München studiert und im Anschluss eine Doktorarbeit über parasitoide Wespen begonnen. In dieser Zeit hatte sie erste Berührungspunkte mit Citizen Scientists, die in meiner Forschung eine wichtige Rolle spielen. Seit 2023 arbeitet sie am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, unter anderem im Tapinoma-Projekt, vor allem in der Kommunikation, Pressearbeit und in den Citizen Science-Projekten.
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Kurs-Nr.: 262-17008
Do 19.11.2026
18:00–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Digitaler Lernort
gebührenfrei
Im Projekt GolfBiodivers wurde die Biodiversität auf Golfanlagen untersucht und durch gezielte Aufwertungsmaßnahmen gefördert. Ein Citizen-Science-Ansatz band Freiwillige ausgewählter Anlagen ein, die Wildbienen und Wespen in Nisthilfen beobachteten. Die Nisthilfen enthielten Röhren, in denen die Tiere ihre Nester mit Brutzellen anlegten. Jede:r Freiwillige betreute eine Nisthilfe und dokumentierte über die Saison standardisiert anhand von Fotos und Zählungen, wie viele Brutzellen sichtbar waren und welche Arten oder Artengruppen die Nisthilfe nutzten. Nach einer Einführung unterstützte die App iDLogics bei der Erkennung typischer Nistmerkmale und ausgewählter Zielarten. Ziel war eine möglichst nicht-tödliche Bestimmung: Statt Nisthilfen abzubauen und im Labor auszubrüten, sollte die Bestimmung soweit möglich im Feld erfolgen. Auch wenn eine Artbestimmung nicht immer anhand von Fotos möglich ist, lieferte das Monitoring wichtige Hinweise zu Besiedlung, Brutaktivität und Zusammensetzung der Artengruppen. Untersucht wurden Wissenszuwachs und ob sich durch Aufwertung im Vergleich zu Kontrollflächen mehr Arten und mehr Brutzellen etablierten.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Anna Klopstock erforschte in ihrem Lehramtsstudium an der FAU bei Dr. Jürgen Schmidl die Ökologie und Diversität von Arthropoden. Außerdem war sie in der Botanischen Sammlung des Botanischen Gartens in Erlangen tätig. Anschließend arbeitete sie an der ALU Naturschutz und Landschaftsökologie, seit 2023 bei Prof. Dr. Alexandra Klein.
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Kurs-Nr.: 262-17009
Do 26.11.2026
18:00–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Digitaler Lernort
gebührenfrei
Mit Flora Incognita können mehr als 30.000 Pflanzen- und Pilzarten automatisch bestimmt werden - kostenlos und werbefrei. Aber die App kann noch mehr! In diesem Vortrag erfahren Sie, wie die App funktioniert, lernen Tipps und Tricks für eine genauere Bestimmung und bekommen Einblicke in die Forschungsarbeiten, die für die Entwicklung der App nötig waren und lernen welche wissenschaftlichen Fragestellungen, dank der Beobachtungsdaten von uns nun beantwortet werden können.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Dr. Michael Rzanny erlangte sein Diplom in Biologie an der Friedrich Schiller-Universität Jena (Botanik und Ökologie), er arbeitete 2012 Forschungsprojekt zur Biodiversität in Tiefland-Buchenwäldern TU Dresden. 2014 folgte die Promotion an der FSU Jena, seit 2014 ist er Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in der Forschungsgruppe „Biodiversität, Ökosysteme und Gesellschaft“ unter der Leitung von Dr. Jana Wäldchen.
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Kurs-Nr.: 262-17010
Do 03.12.2026
18:00–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Digitaler Lernort
gebührenfrei
Citizen Science Projekte können durch flächendeckendes Monitoring einen Beitrag zur Datenerhebung im Arten- und Naturschutz liefern. Über die wissenschaftliche Erkenntnis hinaus stärkt die aktive Beteiligung der Bevölkerung das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt und fördert den direkten Schutz von Lebensräumen. Der Vortrag zeigt anhand aktueller Beispiele auf, wie Citizen Science Projekte Trends oder Entwicklungen dokumentieren und wertvolle Daten für die Forschung sammeln können.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Robert Pfeifle ist Mitarbeiter beim NABU-Landesverband Baden-Württemberg und konnte im Zuge des bundesweiten Mopsfledermaus-Monitorings mit Citizen Science-Daten den Schutz und die Förderung der Art in Baden-Württemberg voranbringen. Neben seinem Hauptinteresse für Fledermäuse hat er im Jahr 2022 mit NABU naturgucker die Citizen Science-Meldeaktion zur Nosferatu-Spinne etabliert. Als stellvertretender Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg e.V. setzt sich Robert Pfeifle für die Ausbildung ehrenamtlicher Fledermausschützer ein und kartiert selbst Fledermäuse, Dungkäfer und totholzbewohnende Käfer.
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Kurs-Nr.: 262-17011
Do 10.12.2026
18:00–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Digitaler Lernort
gebührenfrei
Die Fließgewässer in Deutschland erstrecken sich insgesamt über eine Länge von mehr als 1/2 Mio. Kilometer, von diesen wird derzeit aber nur ca. ein Drittel durch offizielles Monitoring erfasst. Dieses konzentriert sich vorrangig auf größere Flüsse wie Elbe, Rhein und Donau, die entsprechend der EU-Wasserrahmenrichtlinie intensiv auf ihren ökologischen und chemischen Zustand untersucht werden. Für die meisten Bäche fehlen diese Informationen jedoch. Hier setzt das Citizen-Science Projekt FLOW an. In FLOW beobachten und erfassen Gruppen geschulter Ehrenamtlicher bundesweit mit standardisierten Methoden die Gewässerstruktur und die Makrozoobenthos-Gemeinschaft in kleinen Bächen. Indem sie diese wertvollen Daten erfassen, leisten Bürgerforschende einen wichtigen Beitrag zur Beurteilung der Gewässergüte und schaffen ein Bewusstsein hinsichtlich der Bedeutung und der Gefährdung kleiner Fließgewässer.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Roland Bischof studierte Biologie an der Universität Jena, arbeitete im Planungsbüro und am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung sowie in Monitoringprojekten des Verbandes für Agrarforschung und Bildung, 2017-2024 , zuerst an der Universität Jena, seit 2025 als Projektkoordinator für den Deutschen Angelfischerverband e.V.
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Kurs-Nr.: 262-17012

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