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Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968

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Gesellschaft, Politik & Umwelt

Studium Generale

Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968

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Mi 04.11.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Die Allianz der Hitler-Gegner überdauerte das Kriegsende nur kurz – zu groß waren die ideologischen Gegensätze. Rasch bildeten sich ein Ostblock unter Hegemonie der Sowjetunion und ein westlicher Block unter Führung der USA: Der Kalte Krieg begann! Weltweit und auf wirklich allen Feldern – Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Sport – kam es zu erbitterter Rivalität. Dabei blieb der Kalte Krieg nur in Europa kalt: Auf allen anderen Kontinenten führte er zu blutigen Kriegen. Diese bipolare Welt-“Ordnung“ hielt rund 60 Jahre, ehe im 21. Jh. neue Kräfte und Akteure das politisch-ökonomische Geschehen mitbestimmten. Wir schauen uns an zwei Abenden die wichtigsten Entwicklungen, auch und gerade in Bezug auf Deutschland, näher an.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 261-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Holger Starzmann
Kurs-Nr.: 262-14305
Mi 11.11.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Die Allianz der Hitler-Gegner überdauerte das Kriegsende nur kurz – zu groß waren die ideologischen Gegensätze. Rasch bildeten sich ein Ostblock unter Hegemonie der Sowjetunion und ein westlicher Block unter Führung der USA: Der Kalte Krieg begann! Weltweit und auf wirklich allen Feldern – Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Sport – kam es zu erbitterter Rivalität. Dabei blieb der Kalte Krieg nur in Europa kalt: Auf allen anderen Kontinenten führte er zu blutigen Kriegen. Diese bipolare Welt-“Ordnung“ hielt rund 60 Jahre, ehe im 21. Jh. neue Kräfte und Akteure das politisch-ökonomische Geschehen mitbestimmten. Wir schauen uns an zwei Abenden die wichtigsten Entwicklungen, auch und gerade in Bezug auf Deutschland, näher an.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Holger Starzmann
Kurs-Nr.: 262-14306
Mi 18.11.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Nach dem Zweiten Weltkrieg befreite sich die Kunst in Europa von den Fesseln des Ab-Bildens und Regelhaft-Formalistischen. Es galt das Trauma des Nationalsozialismus' zu verarbeiten. Ausgehend von Frankreich etablierte sich die Malerei des Informel, deren Vertreter durch den ideologischen Zwang in ihrer Jugendzeit erst wieder erlernen mussten, was Unmittelbarkeit bedeutete. Wir nähern uns dieser spannenden Nachkriegsepoche über Künstler wie Hans Hartung, Emil Schumacher, Ernst Wilhelm Nay (der als erster deutscher abstrakter Maler international Beachtung fand), Fritz Winter, Georges Mathieu und Pierre Soulages mit ihren jeweils subjektiven, neuen Ausdrucksformen.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Sabine Lutzeier
Kurs-Nr.: 262-14307
Mi 25.11.2026
13:45–16:00 Uhr, 1 Termin(e)
Individuelle Ortsangabe
23,00 €
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Dienst- bzw. Archivgebäude von Zentraler Stelle und Ludwigsburger Außenstelle des Bundesarchivs befindet sich das 1760 erbaute Schorndorfer Torhaus. Darin präsentiert das Bundesarchiv die Ausstellung „Die Ermittler von Ludwigsburg“. Die Ausstellung veranschaulicht die Phasen der juristischen Aufarbeitung der NS-Verbrechen und zeigt die Herausforderungen, Schwierigkeiten, aber auch Leistungen bei der Verfolgung der nationalsozialistischen Verbrechen. Im Mittelpunkt stehen die Zentrale Stelle und der mit ihrer Arbeit verbundene Prozess gesellschaftlicher Aufklärung. Darüber hinaus widmet sich die Ausstellung der Umwandlung der Ermittlungsakten in Archivgut.

Die Historikerin Anne Deetz, Vorstandsmitglied des Fördervereins Zentrale Stell e. V. Ludwigsburg, führt durch die Ausstellung und referiert zum Thema Aufarbeitung der NS-Verbrechen.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Anne Deetz
Kurs-Nr.: 262-14308
Mi 02.12.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Nach dem Zusammenbruch kam es zu einer bewussten 'Entschlackung' ästhetischer Normen: Typisch für die Fünfziger wurden optimistisch-schwingende Formen. Passend zum Wirtschaftswunder baute man in Stuttgart eine der ersten zweigeschossigen Einkaufspassagen (Schulstraße). Die Konsumorientierung zielte nach US-amerikanischem Vorbild vor allem auf die Jugend: Musik und Unterhaltungsindustrie hielten mit Fernsehen und anderen Medien allmählich Einzug. Der Look der 60er fand mit seiner bunter werdenden Optik auch in der sich aus dem bloßen Haarschnitt befreienden Haarmode ihren Ausdruck. Entdecken Sie die Stilwelten einer ganzen Epoche und lernen Sie zentrale Linien der deutschen Kulturgeschichte kennen.

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Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Sabine Lutzeier
Kurs-Nr.: 262-14309
Mi 09.12.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Der Schutz der Menschenrechte wurde am 24. Oktober 1945 ist im Artikel 1 der Charta der Vereinten Nationen festgelegt. Die Vorgeschichte dieses Gründungsaktes, beginnend bei der Atlantik Charta von 1941, ist ebenso interessant wie die Entwicklung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10.12.1948. Acht Mitgliedsstaaten der UN wurden mit der Ausarbeitung einer Grundrechtekonvention beauftragt, die 1947 und 1948 mehrfach tagte. Das Resultat ist in großen Teilen diplomatisch allgemein und vage und spart strittige Fragen aus. Ursprungsgedanken und Entstehungsgeschichte liefern Ihnen eine zentrale Basis zum Verständnis der Diskussion um die Menschenrechte bis heute.

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Dozent*in: Dr. Reinhard Nowak
Kurs-Nr.: 262-14310
Mi 16.12.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte war eine Absichtserklärung ohne völkerrechtlichen Rang. Die Anzahl der Mitgliedstaaten 1948 war gering. Von 1948 bis 1993 waren die Ausarbeitung rechtlich bindender Pakte einerseits, sowie zwei große UN-Menschenrechtskonferenzen 1968 und 1993 andererseits die Wegmarken für die Realisierung universeller Menschenrechte. Die ökonomischen Probleme der „Entwicklungsländer“ und die Einforderung unterschiedlicher Menschenrechte gewinnen einen großen Einfluss. Aus Kontext und Entstehungsgeschichte ergibt sich für Sie ein umfassendes Gesamtbild und die heutige Bedeutung der Menschenrechte kann diskutiert werden.

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Dozent*in: Dr. Reinhard Nowak
Kurs-Nr.: 262-14311
Neue Vorstellungen in den Bereichen der Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, aber auch der Erziehung, Sexualmoral und der persönlichen Lebensweisen prägten die nicht nur in Deutschland vorhandene 68er-Bewegung. In Deutschland ging es zusätzlich auch um eine Aufarbeitung der NS-Zeit. Der Vortrag geht der Frage nach den Ursachen der 68er-Bewegung nach und möchte zu einer Diskussion über positive sowie negative Folgen dieser Bewegung anregen.

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Dozent*in: Dr. Klaus Hammer
Kurs-Nr.: 262-14312
Mi 20.01.2027
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Seit dem 15. Jh. kontrollierte das kleine Europa große Teile des Planeten als abhängige Kolonien. Doch die Beherrschten entwickelten eigene Vorstellungen von Identität, Autonomie und nationaler Selbstbestimmung. So begann Anfang des 19. Jh. in Lateinamerika der Prozess der Dekolonisation, der im 20. Jh. an Tempo gewann. Die „Mutterländer“ waren leider vielfach nicht bereit, „ihre“ Kolonien ziehen zu lassen. Lange und blutige Konflikte waren die Folge, wie z.B. der Indochina- oder der Algerienkrieg. Der Vortrag zeigt auf wie die Dekolonisation auf diese Weise ein schmerzhafter Prozess wurde, der bis heute politisch und kulturell nachwirkt.

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Dozent*in: Holger Starzmann
Kurs-Nr.: 262-14313
Mi 27.01.2027
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Seit dem 15. Jh. kontrollierte das kleine Europa große Teile des Planeten als abhängige Kolonien. Doch die Beherrschten entwickelten eigene Vorstellungen von Identität, Autonomie und nationaler Selbstbestimmung. So begann Anfang des 19. Jh. in Lateinamerika der Prozess der Dekolonisation, der im 20. Jh. an Tempo gewann. Die „Mutterländer“ waren leider vielfach nicht bereit, „ihre“ Kolonien ziehen zu lassen. Lange und blutige Konflikte waren die Folge, wie z.B. der Indochina- oder der Algerienkrieg. Der Vortrag zeigt auf wie die Dekolonisation auf diese Weise ein schmerzhafter Prozess wurde, der bis heute politisch und kulturell nachwirkt.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 261-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Holger Starzmann
Kurs-Nr.: 262-14314

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