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Literaturveranstaltungen

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Kultur & Kreativität

Literatur

Literaturveranstaltungen

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Beim Autor, Cartoonisten und Kabarettisten Thomas Bäder geht es um das Menschsein – um das, was sein könnte, wenn nicht das wäre, was war und ist. Der Künstler karikiert das alltägliche Leben mit all seinen Ambivalenzen. Er bringt seinem Publikum den Unterschied zwischen Mensch und Schwein bei, gibt Eltern Tipps, wie sie für ihre Kinder unvergessen bleiben, erzählt von seinen Lieblingssünden und hadert mit seinem Bestatter, der ihm keinen Frühbucherrabatt gewähren will. Bäder weiß: Die fetten Jahre sind vorbei – jetzt kommen die gesunden.

Das Kabarettprogramm ist voller Wortwitz, doppeldeutig, tiefsinnig – und dabei heiter, überraschend und voller skurriler Wendungen.

Die Bühnenauftritte verfeinert der Künstler mit seinen Cartoons. Niedlich und hübsch sind seine Figuren nie, dafür bissig, sarkastisch oder manchmal albern bis absurd. Seine auf Linien reduzierten Figuren haben den Vorteil, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer viel hineinprojizieren können – am besten sich selbst. Nicht fehlen dürfen im Programm auch Bäders Aphorismen, kurze und prägnante (Sinn-)Sprüche zu allen Lebenslagen.

Regie: Tilman Lucke


Vita:
Thomas Bäder, 1970 in Tübingen geboren, wurde für den Kabarettpreis „Weinstädter Reblaus“ nominiert, ist Absolvent der Kabarettakademie der Bundesvereinigung Kabarett und wurde für Stipendien des Zungenspitzer-Festivals und der Kasseler Caricatura ausgewählt. Cartoons des Künstlers haben es auf die Shortlist des Deutschen Karikaturenpreises geschafft. Seine Zeichnungen wurden unter anderem in der taz, vom Humanistischen Pressedienst, in Lokalzeitungen, in Büchern und online veröffentlicht. Bäders Cartoons sind in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Museen und Galerien zu sehen, Werke von ihm wurden unter anderem im Satiricum in Greiz ausgestellt. Beim Aphorismus-Wettbewerb des Deutschen Aphorismus-Archivs erhielt er den zweiten Preis.

Der Künstler lebt mit seiner Frau in Rosengarten (Baden-Württemberg). Als Autor hat er zwei Bücher veröffentlicht: „Bin ich am Ende – oder war es am Ende ich?“, Aphorismen und Notate – gewitzt mit Cartoons (2023) sowie „Der kleine Herr Mann“ (2017). Sein erstes Kabarett-Soloprogramm hieß „Das erste Buch Bäder“ (2019). Ende 2025 folgte mit „Bin ich am Ende – oder war es am Ende ich?“) das Zweite.
Zu den Details
Dozent*in: N.N.
Kurs-Nr.: 261-20121
Mi 29.07.2026
19:00–21:30 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
gebührenfrei
Im Rahmen einer öffentlichen Gerichtsverhandlung wird das Patriarchat auf Schadensersatz verklagt. Die Anklage basiert auf Texten, die in einer Schreibwerkstatt für Frauen entstanden sind. Diese Texte – in Form von Anklageschriften und Zeuginnenaussagen – zeigen eindrücklich, wie das Patriarchat in verschiedenen Lebensbereichen die Chancen, Rechte und Unversehrtheit von Frauen beeinträchtigt. Im Abschluss fällt das Publikum ein Urteil und entscheidet, ob das Patriarchat Schadensersatz leisten muss und in welche Projekte das Geld fließen soll. Die Abendveranstaltung lädt alle Interessierten ein, sich mit diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen und aktiv an der Diskussion teilzunehmen.

Eine Veranstaltung des Literatursommers 2026 der Baden-Württemberg Stiftung
Zu den Details
Dozent*in: Ines Witka
Christine Lehmann
Kurs-Nr.: 261-20910