Nach dem Zweiten Weltkrieg befreite sich die Kunst in Europa von den Fesseln des Ab-Bildens und Regelhaft-Formalistischen. Es galt das Trauma des Nationalsozialismus' zu verarbeiten. Ausgehend von Frankreich etablierte sich die Malerei des Informel, deren Vertreter durch den ideologischen Zwang in ihrer Jugendzeit erst wieder erlernen mussten, was Unmittelbarkeit bedeutete. Wir nähern uns dieser spannenden Nachkriegsepoche über Künstler wie Hans Hartung, Emil Schumacher, Ernst Wilhelm Nay (der als erster deutscher abstrakter Maler international Beachtung fand), Fritz Winter, Georges Mathieu und Pierre Soulages mit ihren jeweils subjektiven, neuen Ausdrucksformen.
Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.