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Geschichte

Ausgewählt, überraschend oder mit besonderem Bezug zu heute – Jedes Semester neue Angebote zu geschichtlichen Themen, ob Kurse, Reihen oder Vorträge hochkarätiger Experten!

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Gesellschaft, Politik & Umwelt

Geschichte

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Seite 1 von 3. Es werden 20 von insgesamt 42 Ergebnissen angezeigt
Mi 30.09.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Viele von uns haben sie noch in Erinnerung - die Nachkriegszeit. Endlich Frieden, Wirtschaftswunder, Kindheits- und Jugenderinnerungen. Aber die Welt drehte sich weiter, und es kam kein Friedenszeitalter, sondern die Teilung der Welt, der Korea- und Vietnamkrieg, der Kalte Krieg, der Mauerbau in Berlin und die Kubakrise. Und dann protestierten die Studenten. Zu Beginn des Lehrgangs erhalten Sie hier eine umfassende Einführung in diese bewegte Epoche und erkennen so die großen Linien und Zusammenhänge der historischen Ereignisse.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Dr. Hartmut Jericke
Kurs-Nr.: 262-14301
Mo 05.10.2026
14:00–16:30 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Als Kolumbus am 12. Oktober 1492 eine karibische Insel betrat, gewann die europäische Expansion endgültig eine neue Dynamik: Was als Handelsfahrten begann, führte zu umfassender Unterwerfung großer Teile dieses Planeten. Amerika stand lange im Fokus der europäischen Bemühungen. Wir schauen an drei Kursabenden zunächst auf das rigorose Vorgehen der Europäer in diesem Raum. Wir werfen zudem einen Blick auf die enormen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen: Columbian Exchange, Kreolisierung, Globalisierung sind Stichworte für diese Prozesse. Die Bezeichnung 'Lateinamerika' zeigt bis heute den nachhaltigen Einfluss Europas in diesem Teil der Welt.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14100 "Lateinamerika neu sehen - Vielfalt, Wandel und Identität"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Holger Starzmann
Kurs-Nr.: 262-14102
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung,
sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon!

Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen.
Seit 2008 leitet Herr Miguel beim Stuttgarter Forum der Kulturen das „Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation“. Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg.
Für sein Engagement als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten, den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Heute arbeitet Cahit Başar als Geschichts- und Politiklehrer. Er war Gründungsmitglied und langjähriger Sprecher des Netzwerks der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in NRW. Cahit Başar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Mitglied im „Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Moderation: Nhi Le
Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für
den Norddeutschen Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.

Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt.
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Dozent*in: Nhi Le
Paulino José Miguel
Cahit Basar
Kurs-Nr.: 262-16275
Do 08.10.2026
19:30–21:00 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
7,00 €
In dieser Veranstaltung erhalten Sie Einblicke in das spannende Medium der Comicliteratur und der Graphic Novels. Anhand von Originalseiten in A3 und Skizzen nimmt der Autor und Zeichner Gerhard Mauch (Gischbl) Sie mit in den künstlerischen Entstehungsprozess seiner Graphic Novel „Rukelie, der Ausnahmeboxer“, die für den renommierten deutschen ICOM-Comicpreis nominiert wurde, und berichtet von der Lebensgeschichte des Sintiboxers im NS-Staat.

Johann „Rukelie“ Trollmann gehörte in den 1920er und 30er Jahren zu den talentiertesten Boxern in Deutschland. Sein Stil war zu dieser Zeit außergewöhnlich und spektakulär. Virtuos und schnell tanzte er die Gegner aus. Aber genau deshalb entzogen ihm die Nazis den deutschen Meistertitel im Halbschwergewicht. Im Zuge des NS-Rassenwahns verschleppte man ihn 1942 ins KZ, wo er 1944 umgebracht wurde.

Gerhard Mauch (Gischbl) ist gelernter Erzieher und autodidaktischer Zeichner, Karikaturist, Illustrator und Autor zahlreicher Comics und Graphic Novels. Darüber hinaus ist er Dozent für Comic- und Zeichenkurse.
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Dozent*in: Gerhard Mauch
Kurs-Nr.: 262-21050
Die Potsdamer Konferenz 1945 sollte eigentlich der Schlusspunkt des europäischen Teils des Zweiten Weltkriegs sein. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass die Konferenz eher den Ausgangspunkt für einen neuen Konflikt darstellte, nämlich den „Kalten Krieg“, der auch Deutschland, trotz Viermächteverwaltung, Schritt für Schritt teilte. Das Jahr 1949 sah dann die Gründung der NATO und der beiden deutschen Staaten. Der Vortrag zeichnet die Konfliktfelder der „Anti-Hitler-Koalition“ nach und macht den Ausbruch des Ost-West-Konflikts begreifbar.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Dr. Klaus Hammer
Kurs-Nr.: 262-14303
Do 15.10.2026
16:30–17:30 Uhr, 1 Termin(e)
Treffpunkt: Deutsches Landwirtschaftsmuseum in Stuttgart-Hohenheim, Filderhauptstraße 179, 70599 Stuttgart
10,00 €
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Landwirtschaft! Im Deutschen Landwirtschaftsmuseum erwartet Sie auf 5.700 Quadratmetern eine spannende Führung durch die Geschichte und Gegenwart landwirtschaftlicher Geräte – vom einfachen Werkzeug bis zur hochmodernen Agrartechnik. Erleben Sie, wie technische Innovationen die Arbeitsbedingungen der Bauern und die Ernährungssicherheit nachhaltig verändert haben. Sie werden liebevoll restaurierte historische Landmaschinen und Schlepper bewundern ebenso wie über aktuelle technische Entwicklungen erfahren. Die Führung vermittelt Ihnen einen umfassenden Einblick in die Bedeutung der Landwirtschaft für Umwelt und Gesellschaft und zeigt, wie Fortschritte das Leben und Arbeiten auf dem Land beeinflusst haben. Sie erleben die Exponate direkt vor Ort, erhalten wissenschaftlich fundierte Informationen und haben die Möglichkeit, Ihre Fragen zu stellen.
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Dozent*in: Frank Emmerich
Kurs-Nr.: 262-10543
Do 15.10.2026
17:00–18:30 Uhr, 1 Termin(e)
Treffpunkt: Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21, 70372 Stuttgart, Treffpunkt vor dem Eingang
8,00 €
Bis zum Anwerbestopp 1973 kamen viele Menschen aus Italien, Griechenland, Spanien, Jugoslawien und der Türkei nach Stuttgart, um hier zu arbeiten und sich eine neue Existenz aufzubauen. Dabei trafen sie auf eine Öffentlichkeit, die oft nur an ihrer Arbeitskraft interessiert war – die Fremdbezeichnung als „Gastarbeiter“ macht dies sichtbar. Nur langsam wurden sie auch als gleichberechtigter Teil der Gesellschaft angesehen. Welche Herausforderungen mussten die „Gastarbeiter“ bewältigen und wie gingen sie damit um? Wie gestalteten sie ihre Freizeit? Welche Formen der Selbstorganisation gab es und wie wurde in der Öffentlichkeit über sie gesprochen? Diesen und weiteren Fragen geht der Rundgang anhand von Quellenbeispielen nach und stellt begleitend die Funktionsweise eines Archivs vor.

In Kooperation mit dem Stadtarchiv Stuttgart
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Dozent*in: Dr. Michael Herzog, Stadtarchiv Stuttgart
Kurs-Nr.: 262-18146
Fr 16.10.2026
17:00–19:00 Uhr, 1 Termin(e)
Treffpunkt: Ameisenbergstr. 9, Ecke Daniel-Stocker-Weg, 70188 Stuttgart
8,00 €
Wer einen faszinierenden und historischen Einblick in die Wasserversorgung von Stuttgart gewinnen möchte, sollte den stillgelegten Wasserspeicher am Kanonenweg besuchen. Der ehemalige Trinkwasser-Hochbehälter Kanonenweg, der 1882 erbaut und später auf doppelte Größe erweitert wurde, war jahrzehntelang eine wichtige Stütze für die Stuttgarter Wasserversorgung. Bis 2018 versorgte er die Stuttgarter Innenstadt zuverlässig mit frischem Trinkwasser. Beim Rundgang im Wasserspeicher können Sie mehr über die Entwicklung der Stuttgarter Wasserversorgung erfahren und lernen, wie die Netze BW Wasser rund um die Uhr für eine sichere Trinkwasserversorgung der Landeshauptstadt sorgt.
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Dozent*in: Mitarbeiter Netze BW Wasser
Kurs-Nr.: 262-18140
Mo 19.10.2026
14:00–16:30 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Als Kolumbus am 12. Oktober 1492 eine karibische Insel betrat, gewann die europäische Expansion endgültig eine neue Dynamik: Was als Handelsfahrten begann, führte zu umfassender Unterwerfung großer Teile dieses Planeten. Amerika stand lange im Fokus der europäischen Bemühungen. Wir schauen an drei Kursabenden zunächst auf das rigorose Vorgehen der Europäer in diesem Raum. Wir werfen zudem einen Blick auf die enormen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen: Columbian Exchange, Kreolisierung, Globalisierung sind Stichworte für diese Prozesse. Die Bezeichnung 'Lateinamerika' zeigt bis heute den nachhaltigen Einfluss Europas in diesem Teil der Welt.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14100 "Lateinamerika neu sehen - Vielfalt, Wandel und Identität"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Holger Starzmann
Kurs-Nr.: 262-14104
Di 20.10.2026
19:00–20:30 Uhr, 1 Termin(e)
Bildungshaus NeckarPark, Bad Cannstatt
15,00 €
Die Geschichte des Cannstatter Volksfestes beginnt mit einer großen Naturkatastrophe und damit verbundenen Ernteausfällen. Nach einer Hungersnot wurde es 1818 als Erntedankfest gestiftet. Heute ist es das größte Schaustellerfest Europas.

Lernen Sie in diesem Vortrag die Geschichte des Cannstatter Volksfests mit spannenden Ereignissen und unterhaltsamen Anekdoten kennen. Dabei geht es auch um die Anfänge der Schaustellerei, ein politisches Gipfeltreffen und um die Bedeutung des Wasens über das Volksfest hinaus. Ein sachlicher Vergleich mit dem Oktoberfest in München und die Bedeutung der Tracht für das Fest werden ebenfalls beleuchtet.

Ihr Referent, Stefan Betsch, ist Stadtführer in Bad Cannstatt und sein ganzes Leben lang ehrenamtlich vor Ort aktiv. Unter anderem kommentiert er den Volksfestumzug jährlich an der Fruchtsäule.
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Dozent*in: Stefan Betsch
Kurs-Nr.: 262-10620
Mi 21.10.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Eine freie Marktwirtschaft vergrößert in aller Regel die Diskrepanz zwischen Arm und Reich, insbesondere dann, wenn der Staat nicht gegen Kartelle und Monopolbildungen vorgeht. Die Planwirtschaft hingegen behindert die wirtschaftliche Kreativität des Individuums und damit zukunftsweisende Innovationen und den Fortschritt. Alfred Müller-Armack, der Namensgeber der „Sozialen Marktwirtschaft“, forderte deshalb schon 1947 für diese: „Das Prinzip der Freiheit auf dem Markt ist mit dem sozialen Ausgleich zu verbinden.“ Der Vortrag erläutert die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und vergleicht deren Theorie und Praxis.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Dr. Klaus Hammer
Kurs-Nr.: 262-14304
Entdecken Sie die spannende Entwicklung der lokalen Verwaltung in Hedelfingen und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen eines Bezirksamts – damals wie heute.

Die Bezirksämter in Stuttgart sind heute das zentrale Bindeglied zwischen Stadtverwaltung und Bürgerschaft. Als wohnortnahe Anlaufstellen kümmern sie sich um vielfältige Anliegen des täglichen Lebens und organisieren zahlreiche Dienstleistungen direkt in den Stadtbezirken. Doch wie sah diese Aufgabe früher aus?

Bei einer vergleichenden Führung durch das Rathaus Hedelfingen erfahren Sie, welche Funktionen ein Rathaus vor rund 100 Jahren erfüllte: Als das Gebäude 1910 entstand, beherbergte es nicht nur Verwaltungsräume, sondern auch Arrestzellen, einen Polizeiposten und einen Bürgersaal. Der damalige Schultheiß war eine zentrale Autorität vor Ort und für viele Bereiche des öffentlichen Lebens verantwortlich. Bereits im Vorgängerbau wurde 1552 die erste Schulklasse untergebracht – ein Hinweis darauf, wie vielseitig diese Gebäude schon früh genutzt wurden.

Im Anschluss an die Führung erwartet Sie ein anschaulicher Bildervortrag zur langen Geschichte der Hedelfinger Rathäuser sowie zu den Persönlichkeiten an ihrer Spitze – von den historischen Schultheißen bis zu den heutigen Bezirksvorstehern. Erfahren Sie außerdem, warum Arrestzellen einst notwendig waren und welche spannenden Geschichten sich rund um das Rathaus ranken.

Nicht zuletzt wird auch ein Blick auf die politische Geschichte geworfen: Bis 1922 war Hedelfingen eine eigenständige Gemeinde und dem Oberamt Cannstatt zugeordnet – ein Umstand, der die lokale Verwaltung bis heute geprägt hat.

Eine Veranstaltung für alle, die Geschichte lebendig erleben und die Entwicklung ihrer Stadt besser verstehen möchten.
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Dozent*in: Kai Freier
Kurs-Nr.: 262-10624
Di 03.11.2026–Di 17.11.2026
14:00–17:30 Uhr, 3 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
67,00 €
Im Kurs werden die Ursprünge des Israel-Palästina-Konflikts anhand historischer Quellen und Narrative beleuchtet. Die Entwicklung zionistischer Siedlungsbewegungen, palästinensischer Identität und der Wandel von friedlichen zu gewaltsamen Konfliktphasen werden gemeinsam analysiert. Im moderierten Austausch werden verschiedene Perspektiven reflektiert und die Rolle von Kolonialismus und Sprache kritisch betrachtet.

Der Kurs von Frau Wolfgarten behandelt schwerpunktmäßig die 1920er-Jahre und längstens bis 1936. Hier gibt es in gewissem Umfang Überschneidungen mit dem ersten Termin des dreiteiligen Kurses von Frau Dr. Gehrig im vergangenen Semester. Der Kurs von Frau Wolfgarten behandelt diese Zeit jedoch ausführlicher und fokussiert z. B. die Frauenbewegung 1929.

Nur für Frauen! Ein Angebot der Frauenakademie – weitere Infos finden Sie hier.
Die Angebote der Frauenakademie sind offen für alle Frauen und auch einzeln buchbar.
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Dozent*in: Lisa Wolfgarten
Kurs-Nr.: 262-15240
Di 03.11.2026–Di 24.11.2026
17:30–20:00 Uhr, 4 Termin(e)
Bildungshaus NeckarPark, Bad Cannstatt
92,00 €
Die klassische Epoche der griechischen Geschichte gilt bis heute als die Wiege Europas. Die vier Abende widmen sich der Frage: Wie lebten die Menschen im archaischen und klassischen Griechenland und wie entwickelte sich die dortige Hochkultur? Was geschah in den Perserkriegen und den Kriegen zwischen Athen und Sparta? Wie entwickelte sich die Demokratie im griechischen Kulturraum? Es wird auch der Blick auf die umliegenden Kulturen in jener Zeit geworfen werden: Was geschah zeitgleich bei den Etruskern in Italien und was wissen wir über die Anfänge Roms? Wie entwickelten sich die phönizischen Städte in der Levanthe und mit was und wem trieben sie Handel? Die Vortragsreihe wird sich des weiteren mit den Anfängen des Judentums und der mitteleuropäischen Kelten widmen, die uns in der Region Stuttgart vor allem im imposanten Fürstengrab von Hochdorf entgegentreten!
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Dozent*in: Frank Merkle
Kurs-Nr.: 262-14700
Mi 04.11.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Die Allianz der Hitler-Gegner überdauerte das Kriegsende nur kurz – zu groß waren die ideologischen Gegensätze. Rasch bildeten sich ein Ostblock unter Hegemonie der Sowjetunion und ein westlicher Block unter Führung der USA: Der Kalte Krieg begann! Weltweit und auf wirklich allen Feldern – Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Sport – kam es zu erbitterter Rivalität. Dabei blieb der Kalte Krieg nur in Europa kalt: Auf allen anderen Kontinenten führte er zu blutigen Kriegen. Diese bipolare Welt-“Ordnung“ hielt rund 60 Jahre, ehe im 21. Jh. neue Kräfte und Akteure das politisch-ökonomische Geschehen mitbestimmten. Wir schauen uns an zwei Abenden die wichtigsten Entwicklungen, auch und gerade in Bezug auf Deutschland, näher an.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 261-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
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Dozent*in: Holger Starzmann
Kurs-Nr.: 262-14305
Fr 06.11.2026
17:30–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Treffpunkt Degerloch
20,00 €
Dies ist der erste Vortrag einer vierteiligen Reihe zum Frühmittelalter. Entdecken Sie, warum diese Epoche oft als „dunkle Zeit“ gilt – und weshalb das ein Irrtum ist. Nach dem Zerfall des Weströmischen Reiches begann eine Phase des Umbruchs und Neubeginns: Neue Reiche entstanden, wie das der Franken, und Karl der Große, der um 800 zum Kaiser gekrönt wurde, prägte die Entwicklung Europas nachhaltig. Die Christianisierung und die Bedeutung der Klöster als Zentren für Bildung und Wissensbewahrung stehen ebenso im Mittelpunkt wie das Leben der Menschen auf dem Land. In zwei Stunden wird diese spannende Zeit lebendig – anschaulich und verständlich für Interessierte aller Altersgruppen.
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Kurs-Nr.: 262-10551
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.

Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und bringt diese globale Perspektive in ihr zivilgesellschaftliches Engagement ein.

Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der
Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei „amnesty international“ fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein – beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK.

Moderation: Miriam Menzel
Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Sie hat zuletzt für die EKD, die Gesellschaft für eine gute Zukunft, die Alfred
Landecker Foundation und die Kooperative Berlin gearbeitet. Zu den von ihr konzipierten und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe „Young and Free".

Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt.
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Dozent*in: Miriam Menzel
Lisa Trebs
Tim Eisenlohr
Kurs-Nr.: 262-16280
Mi 11.11.2026
18:30–20:45 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
23,00 €
Die Allianz der Hitler-Gegner überdauerte das Kriegsende nur kurz – zu groß waren die ideologischen Gegensätze. Rasch bildeten sich ein Ostblock unter Hegemonie der Sowjetunion und ein westlicher Block unter Führung der USA: Der Kalte Krieg begann! Weltweit und auf wirklich allen Feldern – Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Sport – kam es zu erbitterter Rivalität. Dabei blieb der Kalte Krieg nur in Europa kalt: Auf allen anderen Kontinenten führte er zu blutigen Kriegen. Diese bipolare Welt-“Ordnung“ hielt rund 60 Jahre, ehe im 21. Jh. neue Kräfte und Akteure das politisch-ökonomische Geschehen mitbestimmten. Wir schauen uns an zwei Abenden die wichtigsten Entwicklungen, auch und gerade in Bezug auf Deutschland, näher an.

Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 262-14300 "Die Welt erfindet sich neu – 1945 bis 1968"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
Zu den Details
Dozent*in: Holger Starzmann
Kurs-Nr.: 262-14306
Fr 13.11.2026
17:30–19:30 Uhr, 1 Termin(e)
Treffpunkt Degerloch
20,00 €
Dies ist der zweite Vortrag einer vierteiligen Reihe zum Mittelalter. Erleben Sie das Hochmittelalter als eine Zeit des Aufschwungs: Die Bevölkerung wuchs, Städte entstanden und der Handel florierte. Die Kreuzzüge und der Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst zeigen, wie eng Religion und Politik miteinander verbunden waren. In den Städten entwickelten sich Handwerk und Handel, während auf dem Land die Grundherrschaft das Leben prägte. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass die Gesellschaft im Hochmittelalter völlig starr war – tatsächlich boten gerade die Städte neue Möglichkeiten für sozialen Aufstieg. In zwei Stunden wird die Blütezeit des Mittelalters lebendig – anschaulich und verständlich für Interessierte aller Altersgruppen.
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Kurs-Nr.: 262-10552
Do 19.11.2026
18:30–20:00 Uhr, 1 Termin(e)
Zoom
10,00 €
Sowohl außen- wie innenpolitisch stand Großbritannien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor massiven Herausforderungen. Diese Epoche seiner Geschichte wurde von Premierministern wie David Lloyd George, Ramsay MacDonald, Neville Chamberlain oder Winston Churchill geprägt. Die Veranstaltung betrachtet die wesentlichen Entwicklungen von der Aufgabe der „Splendid Isolation“ über innenpolitische Versuche einer Sozial- und Steuerreform bis hin zur gescheiterten Appeasment-Politik und dem Zweiten Weltkrieg.

In Kooperation mit der vhs SüdOst im Landkreis München.
Zu den Details
Dozent*in: Martin Schneider
Kurs-Nr.: 262-14910

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