Monitoring kleiner Fließgewässer am Beispiel des Bürgerforschungsprojektes FLOW (Livestream)
Die Fließgewässer in Deutschland erstrecken sich insgesamt über eine Länge von mehr als 1/2 Mio. Kilometer, von diesen wird derzeit aber nur ca. ein Drittel durch offizielles Monitoring erfasst. Dieses konzentriert sich vorrangig auf größere Flüsse wie Elbe, Rhein und Donau, die entsprechend der EU-Wasserrahmenrichtlinie intensiv auf ihren ökologischen und chemischen Zustand untersucht werden. Für die meisten Bäche fehlen diese Informationen jedoch. Hier setzt das Citizen-Science Projekt FLOW an. In FLOW beobachten und erfassen Gruppen geschulter Ehrenamtlicher bundesweit mit standardisierten Methoden die Gewässerstruktur und die Makrozoobenthos-Gemeinschaft in kleinen Bächen. Indem sie diese wertvollen Daten erfassen, leisten Bürgerforschende einen wichtigen Beitrag zur Beurteilung der Gewässergüte und schaffen ein Bewusstsein hinsichtlich der Bedeutung und der Gefährdung kleiner Fließgewässer.
"Citizen Science - Mein Beitrag zum Artenschutz". Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg
Roland Bischof studierte Biologie an der Universität Jena, arbeitete im Planungsbüro und am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung sowie in Monitoringprojekten des Verbandes für Agrarforschung und Bildung, 2017-2024 , zuerst an der Universität Jena, seit 2025 als Projektkoordinator für den Deutschen Angelfischerverband e.V.
Details
| Kursnummer: | 262-17012 | |
| Zeitraum: |
Do
10.12.2026
18:00–19:30 Uhr |
|
| Dauer: | 1 Termin(e) | |
| Ort(e): |
Digitaler Lernort |
|
| Gebühr(en): | gebührenfrei | |
| Freie Plätze: | ||
Der Zugangslink wird kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
| Do 10.12.2026 | 18:00–19:30 Uhr | Digitaler Lernort |